Juristische Fakultät
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Biographie

Agnès Lucas-Schloetter studierte von 1988 bis 1992 Rechtswissenschaften an der Universität Nantes (Frankreich). Nach ihrem Master-Abschluss im Privatrecht (DEA Droit privé) 1994, war sie von 1995bis 2000 Stipendiatin am Max-Planck Institut für Geistiges Eigentum und Wettbewerbsrecht in München. Im Jahr 2000 wurde sie an der Universität Paris 1 (Panthéon-Sorbonne) mit einer rechtsvergleichenden Arbeit über das Verhältnis des Urheberpersönlichkeitsrechts zum allgemeinen Persönlichkeitsrecht in Deutschland und Frankreich (Droit moral et droits de la personnalité. Etude dedroit comparé français et allemand) promoviert. 2010 habilitierte sie sich an der Universität Paris Sud (heute Paris Saclay). 2016 erhielt sie die Zulassung als Universitätsprofessorin durch den französischen Nationalrat der Universitäten (CNU).

Von 2001 bis 2003 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck Institut für Geistiges Eigentum und Wettbewerbsrecht tätig. Seit 2004 ist sie Dozentin für französisches Recht an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Von 2008 bis 2010 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Medienrecht an der LMU, von 2011 bis 2012als akademische Mitarbeiterin am Zentrum für Informations- und Wirtschaftsrecht in Karlsruhe und von 2012 bis 2018 als akademische Oberrätin am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Recht des Geistigen Eigentums und Wettbewerbsrecht an der LMU tätig. Seit 2019 ist sie außerplanmäßige Professorin an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Ihr wurde die Lehrbefugnis für die Fachgebiete „Urheberrecht, gewerblicher Rechtsschutz, französisches Privatrecht und Rechtsvergleichung“ erteilt.

Agnès Lucas-Schloetter ist Mitglied des Fachausschusses für Urheber- und Verlagsrecht der GRUR sowie des Vorstands der ALAI Deutschland (Association Littéraire et Artistique Internationale). Sie ist seit der 4. Auflage Miturheber des Standardwerks zum französischen Urheberrecht (Traité de la propriété littéraire et artistique, LexisNexis). Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen Grundfragen des Geistigen Eigentums, besonders des Urheberrechts. Ihr besonderes Interesse gilt der europäischen Harmonisierung und dem Rechtsvergleich der kontinentaleuropäischen Rechtsordnungen auf diesem Gebiet.