Juristische Fakultät
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Jessup Team 2017/2018

Der Fall

The Case Concerning the Egart and the Ibra

Der Fall des Jessup Moot Court 2017/2018 beschäftigte sich mit Fragen aus den folgenden Themengebieten

  • the validity of interstate arbitral awards
  • the capture of an underwater vessel
  • the potential violation of nuclear disarmament obligations
  • the conduct of states involved in naval warfare

Das Team

Das Team in Kiel(German National Rounds)

Jessup National Rounds 2018

v.l.n.r.: Moritz Fleig (2.v.l.), Clemens Hufeld (Coach), Katrin Müller, Joel Brenscheidt, Eric Belgorodski, Aleksandra Kulagina

Erfahrungs- und Erfolgsbericht

Das Team bei den International Rounds in Washington, D.C., v.l.n.r.: Clemens Hufeld (Coach), Eric Belgorodski, Katrin Müller, Joel Brenscheidt, Moritz Fleig, Aleksandra Kulagina (Coach)

- National Champions (zum ersten Mal in der Geschichte der LMU)

- National Rounds zwei Speaker (Moritz Fleig 7., Eric Belgorodski 4.) unter den Top 10

- Erreichen des Viertelfinales (ohne Niederlage in der Vorrunde)

- 7. Platz Schriftsätze bei den International Rounds

- Oralists Plätze 11 (Katrin Müller) und 8 (Eric Belgorodski) bei den International Rounds

Das gesamte Team bedankt sich herzlich bei allen Unterstützern und Sponsoren, unter anderem der Münchner Universitätsgesellschaft, dem Alumniverein der juristischen Fakultät, dem Alumniverein des Lehrstuhls Völkerrecht, Graf von Westphalen, CMS Hasche Sigle, Gleiss Lutz und diversen privaten Spendern.

 

Das Team stellt sich vor

Eric Belgorodski

Mein Name ist Eric Belgorodski, ich komme aus Frankfurt und studiere jetzt Jura im dritten Semester. Das Interesse für Völkerrecht ist bei mir seit langer Zeit herangewachsen. Da meine Eltern aus der Ukraine kommen bin ich zweisprachig aufgewachsen: Deswegen habe ich seit der Kindheit viel Kontakt mit einem anderen Land und einer anderen Kultur. Im Laufe meiner Schulzeit verbrachte ich anderthalb Jahre in den USA und ein halbes Jahr in Frankreich: Dabei stieg mein Interesse für ein internationales Umfeld stetig. Bei einem Praktikum bei der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit und bei einer NGO in Kiev ist mir dann das Thema der Internationalen Zusammenarbeit ans Herz gewachsen. Die aktuellen Entwicklungen in der Ukraine, von denen auch meine Familie betroffen war, haben mir deutlich die Wichtigkeit eines internationalen Rechtsapparats vor Augen geführt.
Das Jurastudium war ein sinnvoller Schritt, um mein Interesse weiterzuverfolgen. Neben dem Studium versuche ich, Praxiserfahrung zu sammeln und mich mehr in dem Bereich der Internationalen Zusammenarbeit zu bilden. Ich habe eine Ausbildung im Asylrecht absolviert und bin nun als ehrenamtlicher Rechtsberater für Flüchtlinge tätig. Mit dem Jessup Moot Court möchte ich mich weiter in diese Richtung entwickeln: Der Wettbewerb bietet eine einmalige Möglichkeit, einerseits sich tiefgehend mit dem Völkerrecht zu beschäftigen, und andererseits sich eine systematische Arbeitsweise und ein überzeugendes Auftreten anzueignen. Die Zusammenarbeit mit einem Team von motivierten Mitstreitern ist inspirierend. Das regelmäßige Feedback der Coaches ist Gold wert. Und unser wöchentliches Rhetoriktraining macht nicht nur Spaß, es ist auch jedes Mal ein unglaublicher Fortschritt zu bewundern.

Joel Brenscheidt

Mein Name ist Joel Brenscheidt, ich bin 20 Jahre alt und studiere im dritten Semester Jura an der LMU.
Schon seit langer Zeit, wenngleich zu Anfang ohne juristischen Hintergrund, habe ich jegliche Form des organisierten Debattierens als sehr spannend empfunden. Erste Erfahrungen mit dem Debattieren als sportlichen Wettkampf habe ich während meines Auslandsaufenthalts in den USA gesammelt, wo ich eine große Leidenschaft für die englische Sprache entwickelt habe.
Die Teilnahme am Jessup Moot Court ist meine erste Beteiligung an einem solchen Format. Auch im Hinblick auf die juristische Grundlage des Wettkampfs betrete ich völliges Neuland. Diese Herausforderung, den Wettkampf als Novize des Völkerrechts zu beginnen, und zum Ende auf (inter-)national höchstem Niveau verschiedene Gesichtspunkte des Rechtsgebiets diskutieren zu können, stellt den größten Anreiz für mich dar. Völkerrechtliche Anwendungsbereiche grundsätzlich nachvollziehen, und so das aktuelle Weltgeschehen auch in rechtlicher Hinsicht unter gänzlich neuen Gesichtspunkten einordnen zu können, kommen da noch hinzu.
Neben der analytischen und argumentativen Auseinandersetzung mit dem Sachverhalt empfinde ich die Möglichkeit, meine rhetorischen sowie sprachlichen Kompetenzen weiter auszubauen, als sehr reizvoll.
Auch neben dem Studium bereitet mir die Auseinandersetzung mit Sprache große Freude. So beschäftige ich mich mit einer weiteren Form der Wortakrobatik, dem Poetry Slam. Darüber hinaus treibe ich viel Sport und kellnere an den Wochenenden in einem Münchener Wirtshaus.

Moritz Fleig

Als passionierter Musiker war ich es bereits gewohnt vor Publikum aufzutreten und öffentliches Präsentieren generell hat mir immer Freude gemacht. Mit der Teilnahme an der Jessup Moot Court Competition wollte ich die Möglichkeit wahrnehmen, in dieser Hinsicht den nächsten Schritt zu gehen: Trotz meiner Bühnenerfahrung und einer intensiven Ausbildung in der englischen Sprache sollte das Plädieren vor prominent besetzten Richterbänken eine ganz neue Herausforderung für mich darstellen.
Um mich auf die Teilnahme am Moot Court vorzubereiten, belegte ich schon während meines Auslandssemesters an der University of Sydney völkerrechtliche Veranstaltungen. Dort wurde mir klar warum sich das Fach so hervorragend für einen Moot Court eignet: Die Verwobenheit von politischen Motiven und rechtlichen Interessen zusammen mit einer Vielzahl an internationalen Akteuren bietet den perfekten Nährboden für kontroverse Debatten und stetig neue Problempunkte.

Katrin Müller

Schon seit meiner Schulzeit interessiere ich mich für gesellschaftspolitische Problemstellungen und internationale Beziehungen. Das hat auch den Ausschlag für meine Entscheidung für ein Jurastudium gegeben. Durch ein Auslandsjahr in London wurde dann mein Interesse für das Völkerrecht geweckt – daher ist eine Teilnahme am Philip C. Jessup Moot Court für mich eine ideale Gelegenheit, mich tiefer in komplexe internationale Zusammenhänge einzuarbeiten.
Neben Jura studiere ich englische Literatur und Linguistik an der LMU. Die geisteswissenschaftliche und interkulturelle Schwerpunktlegung in diesem Fach bereichert mein Jurastudium und insbesondere auch die Teilnahme am Jessup Moot Court, weil viele Herangehensweisen sich grundlegend von der juristischen unterscheiden und damit die Entwicklung neuer Ansätze ermöglichen.
In meiner Freizeit bin ich musikalisch tätig – ich singe und begleite gerne in musikalischen Ensembles verschiedener Art.