Juristische Fakultät
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Ablauf des Aufbaustudiums im Europäischen und Internationalen Wirtschaftsrecht sowie Merkblätter und Vordrucke

I. Allgemeines

Der Ablauf des Aufbaustudiums, der Erwerb der erforderlichen Leistungsnachweise und die Magisterprüfung richten sich nach der Studien- und Prüfungsordnung vom 1. Juni 2004, zuletzt geändert durch Satzung vom 18. August 2006.

Auskünfte zum Aufbaustudium erhalten Sie von der Studienberatung für Teilnehmer an den Aufbaustudiengängen und ausländische Juristen und im Magister- und Promotionsamt der Juristischen Fakultät.

Zu Beginn des Wintersemesters wird als Blockveranstaltung eine "Einführung in das Studium des Deutschen Rechts" abgehalten. Die Teilnahme daran wird allen ausländischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern dringend empfohlen, da wichtige Fragen zum Studium an einer deutschen Universität angesprochen werden. Ort und Zeit der Veranstaltung werden im Internet auf der Seite für den Aufbaustudiengang unter "Aktuelles für das Wintersemester" bekanntgegeben.

Außerdem findet eine Einführungsveranstaltung speziell für dieTeilnehmerinnen und Teilnehmer am Aufbaustudiengang im Europäischen und internationalen Wirtschaftsrecht statt, in der Inhalt und Ablauf dieses Studiengangs erklärt werden. Ort und Zeit werden wie oben beschrieben bekanntgegeben.

Alle Studenten, die den Magister im Europäischen und internationalen Wirtschaftsrecht (LL.M. Eur.) erwerben wollen, müssen – unabhängig davon, ob sie bereits in das Aufbaustudium oder noch in das Zertifikat eingeschrieben sind – ihre Immatrikulation an der Universität im Magisteramt registrieren lassen. Die Zeiten dafür werden auf der Internetseite für den Aufbaustudiengang unter "Aktuelles für das Wintersemester" veröffentlicht.

Der Betreuer während des Aufbaustudiums wird vom Dekan bestellt. Dazu erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Registrierung ein Formblatt, auf dem sie angeben können, in welchem Bereich sie die Magisterarbeit schreiben wollen. Falls schon Kontakt mit einem Professor aufgenommen wurde oder eine Betreuerzusage vorliegt, muss dies ebenfalls angegeben werden. Die Betreuerbestellung erfolgt dann im Laufe des ersten Semesters.

II. Ablauf und Inhalt des Aufbaustudiums

Das Aufbaustudium dauert zwei Semester. Es kann nur im Wintersemester begonnen werden.

Das Studienprogramm ist aus § 4 Abs. 1 StudPrüfO ersichtlich und umfasst Veranstaltungen zum europäischen Recht, zum internationalen Privatrecht und zur Rechtsvergleichung, zum Völkerrecht sowie zum Wirtschaftsrecht mit seinen europarechtlichen Bezügen. Zusätzlich können weitere Lehrveranstaltungen in das Studienprogramm aufgenommen werden.

Rechtzeitig vor Semesterbeginn setzt der Dekan das Studienprogramm für das jeweilige Semester fest und veröffentlicht es im Internet (unter "Aktuelles" für den Aufbaustudiengang).

Aus diesem Studienprogramm wählen die Studierenden diejenigen Veranstaltungen aus, die sie im betreffenden Semester besuchen wollen. Insgesamt müssen sie in den zwei Semestern 32 Semesterwochenstunden (SWS) an Veranstaltungen besuchen, die sich gleichmäßig auf beide Semester verteilen sollen. Geht man von zweistündigen Veranstaltungen aus, so sind dies jeweils 8 Veranstaltungen (= 16 SWS) im Winter- und im Sommersemester.

Für Veranstaltungen im Wert von 24 SWS müssen Leistungsnachweise erworben werden, die Teil der Magisterprüfung sind, § 5 I StudPrüfO. Der Dozent jeder Veranstaltung aus dem Studienprogramm legt zu Semesterbeginn fest, welche Art von Leistungsnachweis er anbietet (Klausur, Hausarbeit, Seminararbeit oder mündliche Prüfung); die Studierenden informieren ihn zu Semesterbeginn, ob sie am Leistungsnachweis teilnehmen wollen.

III. Magisterarbeit

Zwischen dem Ende des ersten Semesters und dem Ende des zweiten Semesters (also zwischen dem 1. April und dem 30. September) müssen die Studierenden einen formlosen Antrag an den Dekan auf Zulassung zur Magisterarbeit stellen. Diesem Antrag sind Leistungsnachweise im Wert von 12 SWS beizufügen.

Nach Prüfung des Antrags teilt der Dekan die Zulassung zur Magistarbeit der Teilnehmerin oder dem Teilnehmer und dem Betreuer mit; dieser gibt daraufhin das Thema der Arbeit aus und teilt  den Tag der Ausgabe dem Dekan mit. Mit Eingang dieser Mitteilung im Magisteramt beginnt die Dreimonatsfrist für die Anfertigung der Magisterarbeit zu laufen. Diese Frist kann auf begründeten Antrag hin um einen Monat verlängert werden.

Drei Monate nach Ausgabe des Themas muss der Studierende zwei Exemplare der Magisterarbeit zusammen mit einer CD im Magisteramt einreichen; außerdem ist die eidesstattliche Versicherung gemäß § 8 Abs. 4 StudPrüfO beizufügen. Die Erklärung darf nicht in die Magisterarbeit eingebunden sein. Einen Vordruck für diese Versicherung und ein Titelblattmuster finden Sie hier.

Die Länge der Magisterarbeit soll 50 Seiten nicht überschreiben. Bitte lesen Sie unbedingt das Merkblatt "Hinweise zur Anfertigung und Einreichung der Magisterabeit", das Sie hier ausdrucken können oder im Magisteramt erhalten. Außerdem wird am Anfang des Sommersemesters eine zweistündige Veranstaltung angeboten, in der Hinweise zum wissenschaftlichen Arbeiten und zu den Formalien für die Magisterarbeit gegeben werden.

Die Magisterarbeit wird vom Betreuer als Erstgutachter und von einem weiteren Dozenten aus dem Studienprogramm bewertet. Für die Bewertung stehen nach der Studien- und Prüfungsordnung insgesamt sechs Monate zur Verfügung.