Juristische Fakultät
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LMU Mentoring

LMU Mentoring für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler der juristischen Fakultät

Im Rahmen der ersten Exzellenzinitiative hat die LMU im Jahr 2007 das Programm LMU Mentoring etabliert, um hochqualifizierte junge Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur zu unterstützen. Während die Organisation zunächst zentral durch die Frauenbeauftragte der LMU und später durch die Kontaktstelle für Gleichstellung und Inklusion erfolgte, wird das Programm ab dem 1.10.2017 dezentralisiert und ausgeweitet. In der neuen Förderphase wird es von den einzelnen Fakultäten selbständig betreut und ausgestaltet. An der juristischen Fakultät können fortan nicht nur begabte Nachwuchswissenschaftlerinnen, sondern auch strukturell benachteiligte Nachwuchswissenschaftler gefördert werden.

Ziel des Mentoring-Programmes ist es, die Zielgruppen angesichts der besonderen Herausforderungen, die ihnen während ihrer Wissenschaftskarriere vielfach begegnen, ideell und finanziell zu unterstützen. So sollen strukturelle Nachteile kompensiert und die Vielfalt des wissenschaftlichen Nachwuchses an der juristischen Fakultät gefördert werden.

Mentorin an der juristischen Fakultät ist Frau Prof. Dr. Wittig.

Zielgruppen

Gefördert werden zum einen Nachwuchswissenschaftlerinnen, zum anderen strukturell benachteiligte Nachwuchswissenschaftler, z.B. mit Behinderung oder Migrationshintergrund. Ausgehend von der ursprünglichen Zielsetzung von LMU Mentoring als Frauenförderungsprogramm sollen Frauen mindestens 50% der Mentees ausmachen.

Primär richtet sich das Programm an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler ab der Post-Doc Phase, insbesondere Habilitandinnen und Habilitanden auf dem Weg ihrer Wissenschaftskarriere bis hin zu einer Professur. Daneben förderfähig sind im Einzelfall Doktorandinnen und Doktoranden, die eine wissenschaftliche Laufbahn anstreben.

Fördermaßnahmen

Die Förderung soll insbesondere den spezifischen Herausforderungen Rechnung tragen, denen sich die Zielgruppen in der Wissenschaft gegenüber sehen.

Ideelle Förderung

Zur ideellen Förderung gehören insbesondere:

  • Vernetzung unter den Mentees sowie zwischen Mentees und Alumni
  • Wissens- und Informationsaustausch sowie persönlicher Austausch mit der Mentorin
  • Weiterentwicklung des wissenschaftlichen Profils
  • Vermittlung von rhetorischen und performativen Kompetenzen, z.B. durch Workshops und Vorträge

Zentrale Komponenten sind hierbei regelmäßige Treffen sowie ein jährlich im Sommer stattfindendes zweitägiges Seminar, in dessen Rahmen ein Workshop angeboten wird und umfassend Gelegenheit zum Austausch besteht.

Finanzielle Förderung

Die finanzielle Förderung betrifft unter anderem:

  • Unterstützung durch Hilfskräfte, insbesondere für Mentees während der Habilitation und Mentees mit Kindern
  • Reisekostenzuschüsse
  • Kinderbetreuung
  • Kosten für Übersetzungen und Druckkosten
  • Fortbildungen und Coachings

Bewerbung

Eine Aufnahme in das Mentoring-Programm ist jederzeit möglich. Folgende Unterlagen sind dafür einzureichen:

  • Motivationsschreiben
  • Lebenslauf
  • Zeugnisse
  • Liste Veröffentlichungen (soweit vorhanden)
  • Liste Vorträge (soweit vorhanden)
  • Liste Konferenzteilnahmen (soweit vorhanden)

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung schriftlich oder elektronisch an:

Prof. Dr. Petra Wittig
Ludwigstr. 29/ Raum 406
80539 München
E-Mail: petra.wittig@jura.uni-muenchen.de

Erfolge

Ehemalige Mentees der juristischen Fakultät konnten in ihrer Wissenschaftskarriere zahlreiche Erfolge, insbesondere Rufe an renommierte Universitäten verzeichnen. Auszugsweise seien hier folgende genannt:

  • Dr. Birke Häcker erhielt 2016 einen Ruf auf den Lehrstuhl Comparative Law an der Juristischen Fakultät der Universität Oxford und trat die Stelle zum 1.9.2016 an.
  • Prof. Dr. Katharina Hilbig-Lugani war 2012, 2013, und 2014 als Lehrstuhlvertretung in Regensburg und Bayreuth tätig, erhielt 2014 Rufe an die Universitäten Hannover und Düsseldorf und ist seit Oktober 2014 Lehrstuhlinhaberin an der Juristischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
  • Dr. Antje von Ungern-Sternberg war von 2014 bis Anfang 2017 als Lehrstuhlvertretung in Münster, Potsdam, Göttingen, Hannover tätig und Jena tätig. Seit März 2017 ist sie Professorin an der Universität Trier.
  • Prof. Dr. Katrin Höffler wurde zum Sommersemester 2012 auf eine Juniorprofessur für Kriminologie an die Eberhard Karls Universität Tübingen berufen und folgte zum Wintersemester 2013/2014 dem Ruf auf den Lehrstuhl für Strafrecht und Kriminologie an der Juristischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen.
  • Prof. Dr. Andrea Wechsler wurde zum 1.8.2013 auf eine Assistenzprofessur für Wirtschaftsrecht an die Schwedische Handelsschule (Hanken School of Economics, Helsinki, Finnland) berufen und hat diesen Ruf angenommen. Zum 1.10.2013 wurde sie auf eine Professur für Wirtschaftsprivatrecht an die Hochschule Pforzheim berufen und hat diesen Ruf angenommen.
  • Prof. Dr. Marietta Auer trat zum 12.3.2013 die Professur für Bürgerliches Recht und Rechtsphilosophie an der Universität Gießen an.
  • Prof. Dr. Sophie-Charlotte Schönberger ist seit dem Wintersemester 2012/2013 Inhaberin des Lehrstuhls für Staats- und Verwaltungsrecht, Medienrecht, Kunst- und Kulturrecht an der Universität Konstanz.
  • Prof. Dr. Nadine Klass, LL.M. (Wellington) wurde zum Wintersemester 2009/10 auf den Lehrstuhl Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht, insb. Immaterialgüterrecht sowie Medienrecht der Universität Siegen berufen.

Kontakt

Bei weiteren Fragen zum Programm oder zur Bewerbung wenden Sie sich bitte an:

Ann-Kristin Mayrhofer (wissenschaftliche Hilfskraft)
Ludwigstraße 29/ Raum 405
80539 München
Telefon: +49 89 21 80 - 3856
Fax: +49 89 21 80 - 5675
E-Mail: annkristin.mayrhofer@jura.uni-muenchen.de