Juristische Fakultät
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Studiendekanin

Herzlich Willkommen auf den Internetseiten der Studiendekanin der Juristischen Fakultät

Prof. Dr. Susanne Lepsius

studiendekan@jura.uni-muenchen.de

Tel: +49 (0)89 / 2180 - 2124

Übersicht

  1. Die allgemeinen Aufgaben der Studiendekain
  2. In welchen Angelegenheiten kann die Studiendekanin behilflich sein?
    1. Durchführung der Evaluation von Lehrveranstaltungen (für Dozentinnen und Dozenten)
    2. Beantragung eines Nachteilsausgleichs (für Studierende)
    3. Antrag auf Befreiung von Studienbeiträgen (für Studierende)
    4. Allgemeine Anregungen zur Verbesserung der Lehre und der Studierendensituation an der Fakultät
    5. Hinweis bzgl. der Hochschulzugangsprüfung für qualifizierte Berufstätige

1. Die allgemeinen Aufgaben der Studiendekanin gem. Art. 30 BayHSchG

Die Studiendekanin ist die aus dem Kreis der Professorinnen und Professoren gewählte Beauftragte für Lehre und Studium.

Sie wirkt darauf hin, dass das Lehrangebot der Prüfungs- und Studienordnung entspricht, das Studium innerhalb der Regelstudienzeit ordnungsgemäß durchgeführt werden kann und die Studierenden angemessen betreut werden.

Die Studiendekanin ist zudem verantwortlich für die Durchführung der Evaluation der Lehre unter Einbeziehung studentischer Bewertungen.

Weiterhin ist die Studiendekanin Mitglied des Fakultätsrates und hat diesem sowie der Hochschulleitung mindestens einmal im Semester über ihre Arbeit zu berichten. Sie erstattet dem Fakultätsrat jährlich einen Bericht über die Lehre, unterbreitet Vorschläge zur Verwendung der für die Lehre verfügbaren Mittel und ist Mitglied der Studienbeitragskommission. Weiterhin nimmt sie an Berufungsverfahren teil und gibt eine Stellungnahme zur pädagogischen Eignung von Bewerberinnen und Bewerbern im Berufungsverfahren ab.

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2. In welchen Angelegenheiten kann die Studiendekanin behilflich sein?

a. Durchführung der Evaluation von Lehrveranstaltungen (für Dozentinnen und Dozenten)

Grundsätzlich müssen sämtliche Professorinnen und Professoren sowie sonstige Lehrpersonen evaluationstauglicher Lehrveranstaltungen eine Lehrveranstaltung pro Evaluationszeitraum evaluieren lassen.

Weitere Informationen zur Evaluation der Lehre sowie zu deren Ablauf sind auf den Seiten des Studienbüros zusammengefasst.

b. Beantragung eines Nachteilsausgleichs (für Studierende)

Schwerbehinderten Menschen und Gleichgestellten (§ 2 Abs. 2 und 3 SGB IX) soll auf Antrag nach der Schwere der nachgewiesenen Prüfungsbehinderung eine Verlängerung der Prüfungsdauer bis zu einem Viertel der normalen Prüfungsdauer gewährt werden. In Fällen besonders weitgehender Prüfungsbehinderung (z.B. Blindheit) kann auf Antrag die Prüfungsdauer bis zur Hälfte der normalen Prüfungsdauer verlängert werden. Neben oder an Stelle einer Verlängerung der Prüfungsdauer kann ein anderer angemessener Ausgleich gewährt werden (vgl. § 16 Abs. 1 PrüfStudO).

Dasselbe gilt gem. § 16 Abs. 2 PrüfStudO für andere Prüflinge, die wegen einer festgestellten, nicht nur vorübergehenden Behinderung oder chronischen Erkrankung bei der Fertigung der Prüfungen erheblich beeinträchtigt sind.

aa. Die Studiendekanin ist damit zuständig für die Erteilung von

aaa. Schreibzeitverlängerungen nur für

  • schwerbehinderte Menschen und Gleichgestellte (§ 2 Abs. 2, 3 SGB IX);

  • Menschen mit einer dauerhaften, nicht nur vorübergehenden Behinderung;

  • Menschen mit einer chronischen, nicht nur vorübergehenden Erkrankung.

bbb. Sonstiger Nachteilsausgleich (außer Schreibzeitverlängerung, z.B. eigenes Bearbeitungszimmer, Stehpult etc.) für

  • schwerbehinderte Menschen und Gleichgestellte (§ 2 Abs. 2, 3 SGB IX);

  • Menschen mit einer dauerhaften nicht nur vorübergehenden Behinderung;

  • Menschen mit einer chronischen, nicht nur vorbergehenden Erkrankung;

  • Menschen mit einer vorübergehenden Behinderung.

bb. Die Studiendekanin ist nicht zuständig für

  • Schreibzeitverlängerungen bei nur vorübergehenden, nicht dauerhaften Behinderungen (z.B. akute Handverletzung); solche werden grundsätzlich nicht gewährt. Nähere Informationen erteilt ausschließlich das Prüfungsamt;
  • Schreibzeit-/Fristverlängerungen wegen eines Einzelereignisses (z.B. Todesfall, Flugasche); solche können nur in begründeten Ausnahmefällen gewährt werden. Nähere Informationen erteilt ausschließlich das Prüfungsamt.

cc. Notwendige Unterlagen für den Antrag auf Schreibzeitverlängerung/sonstigen Nachteilsausgleich aufgrund nicht nur vorübergehender Behinderung:

  • Antragsformular; der Antrag ist spätestens bei der Anmeldung zur Prüfung oder spätestens einen Monat vor der jeweiligen Prüfung zu stellen (bei Prüfungen ohne formale Anmeldung); nicht fristgerechte Anträge können nicht berücksichtigt werden;

  • Schweigepflichtentbindungserklärung;

  • aktuelles, fachärztliches Attest, aus welchem für medizinische Laien verständlich hervorgeht, welcher Art und welchen Umfangs die chronische Erkrankung/Behinderung ist und welche konkreten Nachteile sich hieraus im Vergleich zu einem gesunden Studenten ergeben. Dabei ist es insbesondere nötig, dass das Attest einen konkreten Vorschlag zu Art (bei beantragter Schreibzeitverlängerung z.B., warum Schreibpausen nicht ausreichen, um den Nachteil auszugleichen) und Umfang (in Prozent) des Nachteilsausgleichs macht. Zudem muss sich die Dauerhaftigkeit der Erkrankung/Behinderung aus dem Attest ergeben. Die Vorlage einer Berufsunfähigkeitsbescheinigung wird nicht anerkannt. Der Studiendekan kann die Vorlage eines Attests des Vertrauensarztes der LMU verlangen.

  • Die Unterlagen sind vollständig und in Papierform im Studienbüro einzureichen.

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c. Antrag auf Befreiung von Studienbeiträgen (für Studierende)

Studierende, für die die Erhebung eines Studienbeitrages auf Grund besonderer Umstände des Einzelfalles auch unter Berücksichtigung der Möglichkeit, ein Studienbeitragsdarlehen zu erhalten, eine unzumutbare Härte darstellt, können auf Antrag von der Pflicht der Entrichtung von Studienbeiträgen befreit werden.

Der Antrag auf Befreiung ist direkt an die Studentenkanzlei Referat SG 5 – Studienbeiträge zu richten. Von dort werden auch allfällige Fragen beantwortet. Adressen und Ansprechpartner sowie weitere Informationen/Merkblätter zu Studienbeiträgen und die Möglichkeit der Befreiung finden Sie auf den Seiten der zentralen Universitätsverwaltung.

Schwerbehinderte und chronisch Kranke haben zusammen mit dem Antrag auf Befreiung von den Studienbeiträgen eine Stellungnahme der Studiendekanin einzureichen. Diese ist eigenständig direkt bei der Studiendekanin zu beantragen.

Notwendige Unterlagen für den Antrag auf Erteilung einer Stellungnahme der Studiendekanin zum Antrag auf Befreiung von der Studienbeitragspflicht für behinderte oder chronisch kranke Studierende

d. Allgemeine Anregungen zur Verbesserung der Lehre und der Studierendensituation an der Fakultät

Vorschläge und Ideen, die zum Ziel haben, die Lehre und Studierendensituation an der Fakultät zu verbessern, werden sehr gerne entgegengenommen (studiendekan@jura.uni-muenchen.de). Die Studiendekanin ist bemüht, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, bei der Umsetzung unterstützend mitzuwirken

e. Hinweis bzgl. der Hochschulzugangsprüfung für qualifizierte Berufstätige

Beruflich Qualifizierte ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung und ohne berufliche Fortbildungsprüfung, die an der Ludwig-Maximilians-Universität München ein Studium aufnehmen möchten, können die Feststellung des fachgebundenen Hochschulzugangs beantragen. Der Antrag ist direkt an die Zentrale Universitätsverwaltung Referat III.2 – Studentenkanzlei zu richten. Dort finden Sie auch weitergehende Informationen, inbesondere zu den Voraussetzungen, sowie entsprechende Antragsforumulare

Der Studiendekanin bestellt die Prüfungskommission für die Hochschulzugangsprüfung.