Juristische Fakultät
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Porträt der Fakultät

Mit etwa 5200 Studierenden (Stand 10/2014) zählt die Juristische Fakultät der LMU zu den renommiertesten und größten Fakultäten in Deutschland. Bayernweit kann sie die niedrigste Abbrecherquote und eine Spitzenstellung in den Examensergebnissen vorweisen. Nicht eingerechnet in diese Leistungen ist die interfakultäre Ausbildung, in deren Rahmen ca. 2000 Studierende betreut werden.

In der Forschungsleistung ist die Juristische Fakultät ihrer national und international vielfältig dokumentierten Spitzenstellung verpflichtet. Beide Bereiche sind untrennbar miteinander verbunden: ausgezeichnete universitäre Lehre kann es nur in Verbindung mit hervorragender Forschung geben. Dem wird die Gesamtleistung der Juristischen Fakultät der LMU auch nach externer Bewertung mit höchstem Prädikat gerecht.

Das juristische Studium ist Berufsvoraussetzung in den anspruchsvollsten staatlichen und privaten Beschäftigungsverhältnissen im nationalen und im internationalen Bereich. Die juristische Fakultät ist hinsichtlich ihres Lehrangebots an zwingende gesetzliche Vorgaben gebunden. Dem muss die Ausbildung an der Juristischen Fakultät der LMU mit allen fachspezifischen nationalen und internationalen Bezügen auf der Grundlage der Art. 12 und 5 Abs. 3 GG, Art. 108 BV umfassend Rechnung tragen. Zwingende einfachgesetzliche Vorgaben für diese Ausbildung enthält das Deutsche Richtergesetz, das die Anforderungen an das Studium der Rechtswissenschaft keineswegs auf das Berufsbild des Richters oder des Verwaltungsjuristen beschränkt. Vielmehr schreibt § 5 a des Deutschen Richtergesetzes den Fakultäten eine sehr breite Ausbildung als Grundlage vielfältiger juristischer Berufe vor. Danach sind gesetzlich zwingend vorgegebene Inhalte des Studiums Pflichtfächer und Schwerpunktbereiche mit Wahlmöglichkeiten. Außerdem ist der erfolgreiche Besuch einer fremdsprachigen rechtswissenschaftlichen Veranstaltung oder eines rechtswissenschaftlich ausgerichteten Sprachkurses nachzuweisen. Pflichtfächer sind die Kernbereiche des Bürgerlichen Rechts, des Strafrechts, des Öffentlichen Rechts und des Verfahrensrechts einschließlich der europarechtlichen Bezüge, der rechtswissenschaftlichen Methoden und der philosophischen, geschichtlichen und gesellschaftlichen Grundlagen. Die Schwerpunktbereiche dienen der Ergänzung des Studiums, der Vertiefung der mit ihnen zusammenhängenden Pflichtfächer sowie der Vermittlung interdisziplinärer und internationaler Bezüge des Rechts. Die Inhalte des Studiums müssen darüber hinaus die rechtsprechende, verwaltende und rechtsberatende Praxis berücksichtigen und die hierfür erforderlichen Schlüsselqualifikationen wie Verhandlungsmanagement, Gesprächsführung, Rhetorik, Streitschlichtung, Mediation, Vernehmungslehre und Kommunikationsfähigkeit vermitteln.

Darüber hinaus wirken die Professoren bei der Durchführung der Ersten Juristischen Prüfung, im Rahmen der fachspezifischen Fremdsprachenausbildung, den Aufbaustudiengängen "Grundlagen des Deutschen Rechts", "Europäisches und internationales Wirtschaftsrecht", "Rechtsinformatik und Informationsrecht", der Ausbildung der Wirtschaftswissenschaftler sowie im Rahmen der Ausbildung "Recht als Nebenfach" mit.

Die an der Juristischen Fakultät erzielten und publizierten Forschungsergebnisse haben ersten Rang. Beleg hierfür sind, neben einer umfangreichen Publikationstätigkeit, eine große Zahl an Habilitationen und Promotionen, die zügige Berufung der Habilitanden auf Professorenstellen, die Auszeichnung von Fakultätsmitgliedern mit mehr als vierzig Ehrendoktorwürden von deutschen und ausländischen Universitäten, die Auszeichnung von Fakultätsmitgliedern mit dem Leibniz-Preis, die Mitgliedschaft von Fakultätsmitgliedern in Wissenschaftsakademien, zahlreiche Humboldt - Stipendiaten und Preisträger, die Mitarbeit von Fakultätsmitgliedern an allen, für die Rechtsentwicklung in Deutschland maßgeblichen Kommentaren, die Berufung von zwei Fakultätsmitgliedern an das Bundesverfassungsgericht, von denen einer der Präsident des Gerichts ist und die Berufung eines Fakultätsmitglieds zum Richter des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag. Besondere Akzente setzt die Fakultät auch durch die Teilnahme von Mitgliedern an Sonderforschungsbereichen und ähnlichen Einrichtungen sowohl im nationalen als auch im internationalen Bereich.

Externe Bewertungen bestätigen diesen Rang der Juristischen Fakultät eindrucksvoll:

Rat für Wissenschaft und Forschung des Bayerischen Staatsministers für Wissenschaft, Forschung und Kunst:

Die Münchener Fakultät hat es verstanden, ihren traditionellen Rang als eine der hervorragenden Fakultäten Deutschlands zu halten und zu festigen. Dies beruht in erster Linie auf der Ausgewogenheit ihrer Forschungsfelder zwischen Tradition und Innovation und gleichzeitig auf der großen Zahl erstklassiger Forscherpersönlichkeiten, die an vorderster Front in ihren jeweiligen Fachgebieten mitarbeiten. Einzelne von ihnen haben dem wissenschaftlichen Gespräch ihres Faches entscheidende Richtung verliehen und damit den Rang der deutschen Wissenschaft aufrechterhalten. Die Fakultät ist mit Grund selbstbewusst, aber trotz ihrer Größe durchaus beweglich und selbstkritisch. Sie zeigt, dass sie auch in Zeiten der Ressourcenknappheit reaktionsfähig ist.

Hochschul-Ranking der Wirtschaftswoche vom 15.1.2004:

„Bereits zum sechsten Mal befragte sie (erg. die wiwo) aktuell die Personal- und Recruiting-Verantwortlichen der 250 größten Unternehmen in Deutschland nach den besten Universitäten in den Fächern... Jura... und damit nach denen, die das größte Potenzial haben, zu Eliteinstituten ausgebaut zu werden. Ergebnis dieses exclusiven Rankings:.. in Jura steht die LMU ganz oben.“

Ranking des Handelsblatt "Junge Karriere" April 2009:

Die LMU München bereitet nach Ansicht von deutschen Personalchefs hervorragend auf den Berufsalltag vor. In einem von dem Magazin „Handelsblatt Junge Karriere“ durchgeführten Ranking erreicht die LMU im Fach Jura den ersten Platz bezogen auf die Qualität der Berufsausbildung.