Juristische Fakultät
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Jessup Team 2011/2012

Der Fall

The Case Concerning the Mai-Tocao Temple

Der Fall des Jessup Moot Court 2011/2012 beschäftigte sich mit Fragen aus den folgenden Themengebieten:

  • Die Zerstörung einer kulturellen Stätte von besonderer Bedeutung
  • Die internationalen Vertretung von Staaten nach einem Staatsstreich
  • Völkerrechtliche Immunität
  • Der Einsatz von Gewalt während einer regionalen Operation, die den Aufbau einer Demokratie zum Ziel hat

Das Team

Das Team bei den German National Rounds

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Erfahrungs- und Erfolgsbericht des Teams

Das LMU-Team 2012 hat bei den nationalen Vorausscheiden für den 53rd Philip C. Jessup Moot Court in International Law sehr gut abgeschnitten und sich damit gegen die starke Konkurrenz von 16 deutschen Universitäten behauptet. Zwar verpasste das Gespann bestehend aus den Studenten Katharina Baudisch, Laura Funke, Alexander Hoedemaker, Julian Pfeuffer und Aleksandar Todorov denkbar knapp den Halbfinaleinzug, landete aber auf einem tollen 5. Platz in der Gesamtwertung. Zudem konnte man sich über den dritten Platz für die Schriftsätze freuen. Teams der LMU hatten schon in den Vorjahren immer vordere Platzierungen erreicht, waren mehrmals in die Semifinals eingezogen und hatten Preise für Schriftsätze und Rednerwertungen erringen können.

Richter bei den diesjährigen Ausscheiden waren abermals Völkerrechtler aus Lehre und Praxis, unter ihnen die beiden Richter des Internationalen Gerichtshofes Prof. Abdul Koroma und Prof. Dr. Bruno Simma, Prof. Dr. Mark Villiger, Richter am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und Prof. Dr. Andreas L. Paulus, Richter am Bundesverfassungsgericht.  Für die Teilnehmer war diese Woche eine aufregende und gewinnbringende Zeit, in der nicht nur erlerntes Können erfolgreich unter Beweis gestellt werden, sondern auch Kontakte mit gleichgesinnten Kommilitonen und Wissenschaftlern geknüpft werden konnten.

Das Team stellt sich vor

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baudisch kleinKatharina Baudisch

Die Teilnahme an einem Moot Court im Völkerrecht freut mich besonders, weil ich im letzten Jahr während des Schwerpunkts viel Kontakt mit internationalem Recht hatte und das erlangte Wissen jetzt hoffentlich bestmöglich einsetzen kann. Gerade die diesjährige Thematik ist eine, mit der ich mich im Laufe des Studiums schon oft auseinandersetzen durfte und die eine sehr spannende Argumentation bietet. Darüber hinaus freue ich mich auf die Diskussionen im Team; es ist immer gut bestimmte Argumente aus einer anderen Perspektive zu sehen. Ich bin schon sehr gespannt auf die Arbeitsphase und hoffe, meine Fähigkeiten sowohl fachlich als auch sprachlich so gut wie möglich ausbauen zu können.

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Laura Funke

Bereits in meiner Schulzeit haben mich internationale Zusammenhänge fasziniert - ein Interesse, das ich durch mein Jurastudium noch vertiefen wollte und das durch die intensive Beschäftigung sowohl mit dem Völkerrecht, als auch mit internationaler Politik und Diplomatie im Rahmen des Schwerpunktbereichs nur noch gewachsen ist. Der Moot Court bietet in meinen Augen die perfekte Gelegenheit, nun auch die praktische Seite internationaler Streitigkeiten näher zu beleuchten und sich tiefer in das Völkerrecht einzuarbeiten. Ich freue mich darauf, im nächsten halben Jahr eng mit meinen engagierten und sympathischen Teamkollegen zusammen zu arbeiten und gemeinsam eine neue, praktische Seite der Rechtswissenschaft zu entdecken.

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Alexander Hoedemaker

Da mich das Zusammenspiel der Staaten im Speziellen und internationale Vorgänge im Allgemeinen schon immer interessiert haben, liegt es nahe, dass ich mich auch im Studium verstärkt mit dem Themenkomplex Internationales Recht auseinandersetzen wollte. Ein für mich besonders reizvoller Aspekt des Moot-Courts ist es, dass ich mich mit den praktischen Seiten des Völkerrechts schon beschäftigen darf, bevor ich dessen theoretische Grundlagen im Rahmen des Schwerpunktsstudiums erlernt habe. Ich erhoffe mir spannende Einblicke in das Völkerrecht, die Schulung meiner argumentatorischen Fähigkeiten auf Englisch und freue mich auf die Zusammenarbeit im Team.

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Julian Pfeuffer

Nachdem ich in der Oberstufe des Gymnasiums ein Jahr in den USA verbracht hatte, war mir klar, dass meine juristische Laufbahn sich nicht nur auf das nationale Recht beschränken darf. Vielmehr muss unbedingt auch das Völkerrecht abgedeckt werden. Der Jessup Moot Court gibt mir die fabelhafte Gelegenheit sich mit aktuellen Fragen des Völkerrechts kritisch auseinanderzusetzten. Dabei wird zudem auch, anders als im universitären Alltag, mehr wert auf die Verteidigung des einzelnen Standpunktes gelegt. Insbesondere freue ich mich dabei auf die mündlichen Verhandlungen. Ich bin mir sicher, dass für die kommende Saison ein exzellentes Team ausgewählt wurde und dass wir alle einen Teil dazu Beitragen werden, sowohl das Völkerrecht praktisch anzuwenden als auch die LMU erfolgreich zu vertreten.

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Aleksandar Todorov

Seit meiner Schulzeit im Ausland unterwegs, geht mein reges Interesse am Völkerrecht auf meinen dreijährigen Irakaufenthalt zurück, wo ich die praktischen Auswirkungen internationaler Politik aus erster Hand erleben konnte. Die hierdurch gewonnene Einblicke und vor allem die im Rahmen des Schwerpunktsstudiums erworbenen Kenntnisse will ich jetzt im Rahmen des Moot Courts erheblich vertiefen und meine rhetorischen Fertigkeiten auf die Probe stellen. Ich freue mich auf die intensive Teamarbeit und hege keinen Zweifel, dass es uns gelingen wird, die Ehre unserer Universität zu verteidigen.

 

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Nadja Kunadt (Coach)

Auch in diesem Semester möchte ich es noch einmal versuchen, ein motiviertes und begabtes Team eine inspirierende, herausfordernde und schöne Jessup Season lang inhaltlich und organisatorisch zu begleiten und dabei nicht nur meine Erfahrung als ehemalige Wettbewerbs-Teilnehmerin einzubringen, sondern auch die Freude und das Interesse an völkerrechtlichen Fällen, am Diskutieren und am Plädieren weitergeben zu können.

 

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Michael Wolfgang Müller (Coach)

Nach meiner Teilnahme am Philip C. Jessup Moot Court 2009/2010 sowie an den National Model United Nations (2009 als Delegierter, 2011 als Adviser) freue ich mich nun darauf, als Student Coach meine Erfahrungen an das neue Team weiterzugeben und zugleich in völkerrechtlichen Diskussionen einen gelegentlichen Ausgleich zu meiner Examensvorbereitung zu finden.