Juristische Fakultät
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Jessup Team 2010/2011

Der Fall

The Case Concerning the Zetian Provinces

Der Fall des Jessup Moot Court 2010/2011 beschäftigte sich mit Fragen aus den folgenden Themengebieten

  • Drone Strikes
  • Use of Force
  • Bilateral Investment Treaties
  • Freedom of Religious Expression

Das Team

Erfahrungs- und Erfolgsbericht des Teams

Die German National Rounds des Jessup Moot Courts, an denen im Jahr 2011 15 deutsche Universitäten teilnahmen, fanden vom 16. - 20. Februar 2011 in Jena statt. In den Vorrunden der German National Rounds war das Moot Court Team der LMU, bestehend aus Anna Pich, Annika Mette, Anja Bihler und Quirin Weinzierl, gegen Heidelberg, die FU Berlin, Jena und Bochum angetreten und hatte sich mit 3 Siegen für das Halbfinale qualifiziert und schließlich den 4. Platz belegt.

Mit dem 4. Platz verpasste das LMU Team leider knapp die Qualifikation für die International Rounds, die Ende März in Washington stattfanden. Doch waren bereits die German National Rounds hochkarätig besetzt. So plädierten Anna Pich und Annika Mette im Halbfinale unter anderem vor Abdul Koroma (Richter am Internationalen Gerichtshof in Den Haag) und Prof. Andreas Paulus (Richter am Bundesverfassungsgericht).

Das Moot Court Team der LMU belegte in der Kategorie Schriftsätze außerdem den 3. Platz. Das Team wurde betreut von Florian Knerr und Sandra Carter.

Das Team stellt sich vor

Team LMU 2010/ 2011

Anja Bihler

Mit der Teilnahme am Jessup Moot Court geht für mich ein langgehegter Traum in Erfüllung Inhaltlich bietet der Jessup die Chance sich intensiv mit internationalem Recht und aktuellen Fragestellungen auseinanderzusetzen, in der Form bietet er die Möglichkeit die eigenen argumentativen Fähigkeiten zu schulen. Nach Erfahrungen im Debattieren und der Teilnahme an mehreren Model United Nations Konferenzen bin ich gespannt auf die neuen Herausforderungen, die der Jessup Moot Court mit sich bringen wird. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit meinen Teamkollegen und unseren engagierten Trainern und bin zuversichtlich, dass wir die LMU würdig vertreten werden.

 

Anna Pich

Anna Pich

Meine Begeisterung für internationales Recht und Zusammenhänge des Völkerrechts wurde bereits in meiner Schulzeit im Leistungskurs Italienisch durch meine Facharbeit über die italienische Fernsehkorrespondentin Lilli Gruber und ihr Buch über den Beginn des Irakkriegs 2003 geweckt. Das Interesse für internationales Recht konnte ich dann während meines Auslandssemesters in Göteborg (Schweden) noch vertiefen und entschied mich schließlich auch für den Schwerpunktbereich im Europa- und Völkerrecht. Ich freue mich nun auf die intensive Arbeit in einem motivierten Team und darauf, die erarbeiteten Völkerrechtskenntnisse auch in die Praxis umsetzen zu können.

 

Annika Mette

Annika Mette

Schon während meiner Schulzeit interessierte ich mich sehr für Politik, besonders für internationale Zusammenhänge. Dies wurde durch die zweimalige Teilnahme an Model United Nations weiterhin bestärkt. Da ich auch später im internationalen Bereich tätig sein möchte, erhoffe ich mir durch den Moot Court einen tieferen Einblick in den praktischen Teil des Völkerrechts zu gewinnen, der sonst während des Studiums so nicht möglich ist. Besonders freue ich mich auf die Teamarbeit, die Herausforderung, die damit verbunden ist und eine erfolgreiche Teilnahme!

 

 

Quirin Weinzierl

Quirin Weinzierl

Das Völkerrecht bildet für mich, nicht zuletzt wegen seiner politischen Volatilität und seinen praktischen Implikationen eines der spannendsten Teilgebiete der Juristerei. Neben meinem Schwerpunktbereichsstudium habe ich durch mein Freiwilliges Soziales Jahr in El Salvador und Engagement im Bereich des Asylrechts hierin Einblicke gewinnen können. Diese will ich nun im Moot Court vertiefen. Gleichzeitig freue ich mich auf die vielen Herausforderungen, die dieser mit sich bringt. Sprachlich und juristisch wird es sicher kein Spaziergang und insbesondere die intensive Teamarbeit stellt für mich einen der spannendsten Punkte dar!


Florian Knerr

Florian Knerr (Coach)

Bereits im Wintersemester 2007/2008 habe ich als Teammitglied für die LMU am Philip C. Jessup Moot Court teilgenommen. Dabei habe ich die Teamarbeit und die intensive Auseinandersetzung mit dem internationalen Recht als sehr bereichernd erlebt. Auch von der Fremdsprachen- und Rhetorikausbildung zehre ich noch heute. Nun will ich die gesammelten Erfahrungen gerne an das neue Team weitergeben. Außerdem sehe ich den Moot Court als große Chance, um meine im Schwerpunktstudium erworbenen Kenntnisse noch vorm Staatsexamen möglichst praxisnah auf die Probe zu stellen. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Sandra Carter und auf hitzige Diskussionen mit dem Team.


Sandra Carter (Coach)

Im Wintesemester 2008/2009 habe ich als Teilnehmerin des LMU-Teams am Jessup Moot Court teilgenommen und anschließend ein Jahr in der Schweiz WTO-Recht, Humanitäres Völkerrecht und Menschenrechte studiert. Außerdem habe ich in Genf (CCPR Centre) und Berlin (Amnesty International) Praktika im Menschenrechtsbereich absolviert und Model UN Veranstaltungen, wie NMUN in New York, besucht. Zum Wintersemester 2010/2011 werde ich mein Schwerpunktstudium an der LMU im Völker- und Europarecht beendet haben und mich dann – in der Rolle des Coaches – erneut dem Jessup Moot Court widmen. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Florian Knerr, das neue Team zu begleiten und meine Jessup-Erfahrung weiterzugeben.