Juristische Fakultät
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Jessup Team 2013/2014

Der Fall

The Case Concerning Certain Activities in the "Malachi Gap"

Der Fall des Jessup Moot Court 2014/2015 beschäftigte sich mit Fragen aus den folgenden Themengebieten:

  • Maritime Development and Conservation
  • Criminal Jurisdiction
  • Maritime Salvage Rights

Das Team

Das Team in Trier (German National Rounds)

Team (Trier2)

Erfahrungs- und Erfolgsbericht des Teams

Von September 2013 bis Februar 2014 hat sich unser Team mit Unterstützung der beiden Betreuer, Markus Vordermayer und Melanie Kühn, an die Vorbereitung der Schriftsätze gemacht und für die Pleadings bei den nationalen Ausscheidungsrunden trainiert.

Bei den National Rounds in Trier hat sich unser Team dann erfolgreich gegen zwei andere Universitäten durchgesetzt. In den äußerst hochwertigen nationalen Ausscheidungsrunden konnte sich unser Team damit zwar für die International Rounds leider nicht qualifizieren - dennoch hat das Münchner Team mit viel Enthusiasmus, überzeugendem Auftreten und Fleiß die LMU würdig vertreten.

Das Team der LMU dankt allen Unterstützern und Sponsoren!

 

Das Team stellt sich vor

Eva FischerEva hoch

Die Faszination eines weltweiten Rechtssystems, das sowohl im Krieg als auch im Frieden Geltung hat und von den verschiedenen Kulturen und Völkern grundsätzlich anerkannt wird, war einer der Gründe für mein Jurastudium. Da ich die geschichtlichen Wurzeln und den Gleichlauf von Recht, Politik und gesellschaftlicher Entwicklung verstehen wollte, begann ich ein Doppelstudium in Geschichte und Jura. Trotz aller Liebe zu beiden Fächern fehlte mir stets die Auseinandersetzung mit dem status quo und möglichen Entwicklungspotenzialen im Bereich des Völkerrechts und der internationalen Politik. Während meines Auslandsstudiums in Genf, das mich mit den theoretischen Grundlagen des Völkerrechts auf unterschiedlichen Gebieten näher vertraut machte und meines anschließenden Praktikums bei der Ständigen Vertretung Deutschlands bei den Vereinten Nationen in Genf, wurde der Wunsch, sich mit den dort aktuellen Fragestellungen – wenigstens im „Spiel“ – näher auseinanderzusetzen, bestärkt. Der Moot Court ist, neben einem tollen Englisch-Training, eine wunderbare Chance, Völkerrecht zu betreiben und sich mit denen auszutauschen, die diese Leidenschaft ebenfalls teilen.

Katharina FinkKate hoch (2)

Der Jessup Moot Court gab mir bereits nach dem 2. Semester die einzigartige Möglichkeit, mich in ein neues Rechtsgebiet einzuarbeiten - das Völkerrecht. Schon seit Beginn meines Studiums interessierte mich die internationale Ebene des Rechts, sowie die Verknüpfung von Recht und Sprache im Alltag. Durch das Schreiben des Schriftsatzes konnte ich den Sachverhalt von der Klägerseite intensiv beleuchten und hatte die Möglichkeit, mich das erste Mal vertieft über Monate hinweg mit der Materie des Umweltvölkerrechts auseinanderzusetzen. Am bereicherndsten war jedoch die Erfahrung vor Gericht zu treten und dort vor den renommiertesten Professoren mein Plädoyer vortragen zu dürfen und dadurch meine Rhetorik und Präsentationsfähigkeit auszubauen.

Sabine SchäuflerSabine hoch

Der Jessup Moot Court hat meine Begeisterung für das Völkerrecht weiter vertieft und mich die Freude am juristischen Arbeiten in besonderer Weise entdecken lassen. Ein Semester an einem komplexen und äußerst problematischen Völkerrechtsfall zu knobeln, in ein Randgebiet des Völkerrechts einzutauchen und Rechtsfragen in einer Tiefe zu ergründen wie es im Rahmen des Studiums nur begrenzt möglich ist, betrachte ich als eine einmalige Chance. Dabei klar Partei zu ergreifen und gemeinsam in einem Team an den Stärken und Schwächen der eigenen Seite zu feilen, fügt dem abstrakten Rechtsstoff eine Lebendigkeit und Emotionalität bei, die im Studiumsalltag oftmals untergeht. Vor allem aber hat mich begeistert, im Wettbewerb andere Teams und Herangehensweisen kennen lernen und sich universitätsübergreifend austauschen zu können. Auch vor bedeutenden Völkerrechtlern auftreten zu dürfen, war für mich ein persönliches Highlight meiner Zeit als „Mooty“. Die Arbeit im Team, die gegenseitige Unterstützung und vor allem die fachliche wie persönliche Bereicherung durch dieses Moot Court Semester möchte ich nicht missen wollen.

Stefanie HempelSteffi hoch

Mein Interesse für das Völkerrecht wurde während meines Auslandsjahres in Paris geweckt. Nach meinem Wechsel von der Universität Konstanz an die LMU bin ich im Rahmen meines Schwerpunktstudiums auf den Moot Court-Wettbewerb aufmerksam geworden. Die Vorstellung, sich in die Rolle eines Staatenvertreters zu begeben und völkerrechtliche Fragestellungen vor einer mit Völkerrechtspraktikern besetzten „Bench“ zu argumentieren, stellt für mich den größten Reiz des Jessup Moot Courts dar. Dabei ging es für mir nicht nur darum, mit renommierten Richtern und Experten des Völkerrechts diskutieren zu dürfen, sondern auch darum, die Rolle des Anwalts kennenzulernen, der während der Verhandlung zwar mit „harten Bandagen“ kämpfen mag, aber gleichwohl ein nettes Verhältnis zu seinen „learned colleagues“ unterhält. Aber auch die konzentrierte Zusammenarbeit in einem äußerst engagierten Team und über mehrere Monate hinweg haben mich gereizt: Wann sonst erhält man schon in seinem Studium die Chance, einen Fall so detailliert zu beleuchten und die dabei auftretenden juristischen Fragen im Team zu diskutieren? Insgesamt war die Teilnahme am Moot Court sicherlich eine der besten Erfahrungen, die ich in meinem Studium bislang gemacht habe. Allen Studierenden, die sich für einen Moot Court interessieren, kann ich nur empfehlen, sich für den Jessup zu bewerben.

Markus Vordermayer (Coach)

Markus   

 

 

 

 

 

 

 

 

Melanie Kühn (Coach)

      Meli