Juristische Fakultät
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Jessup Team 2012/2013

Der Fall

The Case Concerning the Alfurnan Migrants

Der Fall des Jessup Moot Court 2012/2013 beschäftigte sich mit Fragen aus den folgenden Themengebieten

  • statehood of islands sinking due to rising sea levels
  • responsibility of states for carbon dioxide emissions
  • legal classification and human rights protection of „climate refugees“
  • legal consequences of climate change on foreign sovereign debt

Das Team

Das Team in Heidelberg (German National Rounds)

Foto_Simma

Das Team von links nach rechts: Fredrik von Bothmer, Lucia Sommerer, Karolin Spiegl, Andreas Weber, Bruno Simma (ehem. Richter am IGH), Melanie Kühn, Fabian Huber

Erfahrungs- und Erfolgsbericht des Teams

Dieses Jahr suchten Fabian Huber, Melanie Kühn, Lucia Sommerer und Karolin Spiegl, betreut von Fredrik von Bothmer und Andreas Weber, nach Lösungen für die völkerrechtlichen Probleme, die sich durch den Untergang von Inselstaaten aufgrund der steigenden Meeresspiegel ergeben. Dabei wurde die Verantwortlichkeit der Staaten für ihre CO2-Emissionen und das neue Konzept der Klimaflüchtlinge ebenso behandelt wie die Frage nach dem Schicksal untergehender Staaten als solches und deren Vermögen im Ausland.

Nach harter Arbei an den Schriftsätzen und einer intensiven mündlichen Trainingsphase trat das Münchener Team im Februar 2013 bei den nationalen Vorrunden in Heidelberg gegen 20 andere Teams aus ganz Deutschland an. Am Ende reichten drei von vier Siegen in den Vorrunden leider nicht für den Einzug ins Finale, doch können sich die Teilnehmer nicht nur über den siebten Platz in der Gesamtwertung und den besten Klägerschriftsatz freuen, sondern auch auf eine äußerst lehrreiche und persönlich wie akademisch bereichernde Zeit zurückblicken.

Das Team stellt sich vor

2013-Gruppe

2013-Melli Melanie Kühn

Auf dem neusprachlichen Zweig meines Gymnasiums habe ich Französisch, Englisch und Spanisch gelernt und an mehreren Schüleraustauschen in Frankreich und Italien teilgenommen. Außerdem kommt meine Mutter aus Kroatien, weswegen ich von klein auf mit einer anderen Kultur, Sprache und Mentalität aufgewachsen bin. Aus diesen Gründen hege ich ein großes Interesse für fremde Kulturen und Länder sowie internationale Zusammenhänge, weshalb die Teilnahme am Jessup Moot Court für mich eine einzigartige Möglichkeit darstellt, vertiefte Kenntnisse im Völkerrecht zu erlangen und vor allem praktisch anwenden zu können. Ich freue mich besonders auf die Herausforderung der mündlichen Verhandlungen auf Englisch sowie die intensive Zusammenarbeit mit meinen Teamkollegen und bin sehr motiviert mein Bestes zu geben, um die LMU würdig zu vertreten.

2013-Karo

Karolin Spiegl

Mein Interesse an internationalen Zusammenhängen und Fremdsprachen wurde in meiner Schulzeit, vor allem auch durch meine Englischfacharbeit „Immigration to the UK“ in „White Teeth“ von Zadie Smith geweckt. Der Philipp C. Jessup Moot Court bietet mir die Möglichkeit, den diesjährigen Fall sowohl aus der Kläger- wie auch der Beklagtensicht bearbeiten zu dürfen und damit eine praktische Seite des Studiums kennenzulernen. Ich freue mich nun besonders auf die Teamarbeit, auf die mündlichen Verhandlungen und darauf, Studenten von anderen Universitäten kennenzulernen.

 

Lucia Sommerer

Das Jurastudium habe ich mit dem Berufsziel internationaler Umweltschutz begonnen. Darin haben mich auch meine Praktika beim Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, beim Deutsch-Chinesischen Institut für Rechtswissenschaft in Nanjing, sowie mein Auslandsaufenthalt in England bestärkt. Dass die Teilnahme am Jessup Moot Court mir nun die Möglichkeit bietet, mein Interesse am Völkerrecht mit meiner Leidenschaft für die Umwelt und speziell für Klimafragen zu vereinen, freut mich besonders, da für eine diesbezügliche Spezialisierung in der Grundphase des Studiums ansonsten nur sehr wenig Raum bleibt.

 

2013-Favorit

Fabian Huber

Schon vor Jahren haben die Medien mein Interesse für die Zusammenhänge der Beziehungen zwischen den Staaten geweckt. Während eines Auslandsjahres in Bordeaux hatte ich erstmals die Gelegenheit, mich ausführlich mit dem Völkerrecht zu beschäftigen und möchte jetzt im Rahmen dieses Moot Courts die Begeisterung, die ich dafür entdeckt habe, produktiv nutzen. Ich bin zuversichtlich, dass wir dabei als Team nicht nur viel über das internationale Recht lernen, sondern uns durch gemeinsame Arbeit und Diskussion auch persönlich weiterentwickeln.

2013-Andi

Andreas Weber (Coach)

Nach den ersten Kontakten mit dem Völkerrecht während meines Auslandssemesters durfte ich in der Saison 2009/10 selbst als Teilnehmer des Jessup Moot Courts viele Erfahrungen sammeln. Besonders begeistert haben mich dabei das intensive Arbeiten im Team und die konzentrierte Beschäftigung mit dem Völkerrecht. Nachdem ich in der Zwischenzeit mein Studium beendet habe und nun im Referendariat bin, freue ich mich nun darauf, den Jessup Moot Court dieses Jahr als Coach zu erleben.

 

 

2013-Freddy

Fredrik von Bothmer (Coach)

Nachdem ich selbst als Teilnehmer des Münchner Jessup Teams im Jahr 2009 teilgenommen habe, freue ich mich nun auf die Herausforderung, als Coach meine Erfahrungen weitergeben zu können. Den Schwerpunkt Völker- und Europarecht habe ich in Genf und München studiert. Begleitend habe ich am Institut für Internationales Recht in München gearbeitet. In der Anwendung konnte ich das Völkerrecht bei Praktika in der Ständigen Deutschen Vertretung bei den Vereinten Nationen in Genf und beim Auswärtigen Amt in der Abteilung für die Vereinten Nationen erleben.