Juristische Fakultät
print

Links und Funktionen
Sprachumschaltung

Navigationspfad


Inhaltsbereich

Aktuelle Informationen

Erster Platz für die Schriftsätze der LMU bei den German National Rounds der Philip C. Jessup International Law Moot Court Competition

18. März 2017

Das Jessup Moot Court Team der LMU wurde bei den German National Rounds der Philip C. Jessup International Law Moot Court Competition mit dem Preis für die besten Schriftsätze insgesamt (Kläger- und Beklagtenschriftsatz kombiniert) sowie mit dem individuellen Preis für den besten Beklagtenschriftsatz ausgezeichnet. Der Jessup Moot Court ist der größte und älteste Moot Court auf dem Gebiet des Völkerrechts. Im Jahr 2017 nehmen knapp 650 Universitäten aus 95 Ländern teil.

JessupTeam2016-2017_klein

Die German National Rounds des Jessup Moot Courts, an denen 20 deutsche Universitäten teilnahmen, fanden vom 08. - 12. März 2017 in Passau statt. Das Moot Court Team der LMU, bestehend aus Anna-Tamina Kiss, Thies Siemen, Natalie Stangl und Letícia Haertel, durfte sich unter anderem gegen die Freie Universität Berlin und die späteren Halbfinalisten der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg behaupten. Leider musste sich das Team in den mündlichen Runden der starken Konkurrenz letztlich geschlagen geben und konnte sich nicht für die internationalen Runden in Washington D.C. im April qualifizieren.
Das Team blickt dennoch auf tolle Erfahrungen in den mündlichen Verhandlungen zurück. Dort konnten die studentischen Teilnehmer ihre Fähigkeiten auf Englisch vor hochkarätigen Richterbänken, besetzt mit, unter anderem, Abdul Koroma (ehem. Richter am Internationalen Gerichtshof in Den Haag), Prof. Andreas Paulus (Richter des Bundesverfassungsgerichts) und Prof. Andreas von Arnauld (Universität zu Kiel), beweisen.
Der diesjährige Sachverhalt beschäftigte sich mit dem Menschenrecht auf Wasser sowie dem internationalen Kulturgüterschutz und Kompensationsforderungen für die Verursachung von Flüchtlingsbewegungen.
Besonders erfreulich ist letztlich, dass die ca. viermonatige, intensive Vorbereitung, während der das Team gemeinsam einen anwaltlichen, englischsprachigen Kläger- und einen Beklagtenschriftsatz anfertigte, mit dem „Award for the best Memorials“ belohnt wurde. Einzigartig in der Geschichte der Teilnahme der LMU beim Jessup Moot Court ist darüber hinaus die Auszeichnung mit dem „Award for the best Memorial for Respondent“.
Das Team wurde betreut von Nina Schwartz, Vincent Kirschner und Clemens Hufeld. Die Bewerbung für das Jessup Moot Court Team 2017/18 wird voraussichtlich im Juni stattfinden. Zur Vorbereitung auf eine Teilnahme an diesem und anderen Moot Courts bietet der Lehrstuhl Völkerrecht im Sommersemester 2017 ein Tutorium für Studierende jedes Semesters an, in dem bereits kleinere Fälle be- und verhandelt werden. Informationen hierzu sowie weitere Informationen zur Teilnahme finden Sie hier.