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LMU stellt bestes deutsches Team aller Zeiten beim Jessup Moot Court

20.04.2018

LMU erreicht Viertelfinale der internationalen Runden in Washington, D.C und ist mit dem zweiten Vorrundenplatz bestes deutsches Team aller Zeiten.

Nach einer erfolgreichen Wettkampfwoche in Washington, D.C. ist das Jessup Moot Court Team 2017/18 der LMU, bestehend aus Eric Belgorodski, Katrin Müller, Joël Brenscheidt und Moritz Fleig, gecoacht von Aleksandra Kulagina, Clemens Hufeld und Alexandra Baumgart, als erfolgreichstes deutsches Team aller Zeiten von den internationalen Runden zurückgekehrt. Das LMU-Team erzielte den weltweit zweiten Platz im „Final Ranking“ nach den Vorrunden und erreichte in den K.O.-Runden das Viertelfinale. Außerdem konnte das Team zwei seiner Sprecher auf den Plätzen 11 und 8 der individuellen Bestenliste platzieren und erhielt den Preis für den siebtbesten Schriftsatz.

Der seit 60 Jahren stattfindende Jessup Moot Court ist der weltweit älteste und auch größte Moot Court der Welt. Er wird von der International Law Students Association (ILSA) in Washington, D.C. ausgerichtet. Die Teilnehmenden simulieren auf Englisch einen fiktiven völkerrechtlichen Fall vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag. In Deutschland findet jährlich an wechselnden Universitäten ein Vorentscheid zur Auswahl der deutschen Vertreter statt. Nach den nationalen Vorentscheiden findet die Endrunde in Washington, D.C. statt.

Dort ist das Team der LMU gegen die besten 130 Teams aus über 90 Jurisdiktionen angetreten, die sich aus den weltweit über 700 teilnehmenden Universitäten für die Endrunde qualifiziert haben. Nach einer dreitägigen Gruppenphase, in der sich die LMU gegen die Fordham Law School (U.S.A.), die UN University for Peace (Costa Rica), die Universität Skopje (Mazedonien) und die Universidad de La Sabana (Kolumbien) mit einer Bilanz von 4:0 Siegen durchgesetzt hat, ging es in der KO-Phase gegen die 32 weltweit besten Teams weiter. Im Sechzehntelfinale konnte das Team die Moscow Higher School of Economics schlagen, ebenso im Achtelfinale das Team der Galatasaray-Universität Istanbul. Lediglich gegen die späteren Weltmeister der University of Queensland (Australien) musste sich das Team geschlagen geben.

Das Team möchte sich zunächst bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Lehrstuhls für Völkerrecht der LMU (Prof. Dr. Christian Walter) für die großartige Unterstützung bedanken. Außerdem dankt das Team den diesjährigen Spendern für die Förderung der Teilnahme an den internationalen Runden, unter anderem der Münchner Universitätsgesellschaft, dem Alumniverein der juristischen Fakultät, dem Alumniverein des Lehrstuhls Völkerrecht, Graf von Westphalen, CMS Hasche Sigle, Gleiss Lutz und diversen privaten Spendern.

Erster Platz der LMU bei den German National Rounds des Philip C. Jessup International Law Moot Courts

08. März 2018

Das Team der LMU München konnte die National Rounds der Philip C. Jessup International Law Moot Court Competition für sich entscheiden. Zusammen mit der zweitplatzierten Hertie School of Governance Berlin und der Universität Passau wird es Deutschland in den International Rounds in Washington D.C. Anfang April repräsentieren.

Jessup National Rounds 2018

 

Auch in diesem Jahr stellte die Ludwig-Maximilians-Universität München ein Team in der Philip C. Jessup International Law Moot Court Competition. Gecoacht von Aleksandra Kulagina, Clemens Hufeld und Alexandra Baumgart reiste die Münchner Mannschaft nach Kiel, dem Austragungsort der German National Rounds 2018. Das Team, bestehend aus Eric Belgorodski, Katrin Müller, Joël Brenscheidt und Moritz Fleig, trat vom 28.02. bis 03.03.2018 gegen eine starke Konkurrenz von insgesamt 19 deutschen Universitäten an. Der Wettbewerb, in dem zu den Themen Internationale Schiedsgerichte, Internationales Seerecht, Nukleare Abrüstungsverpflichtungen und Kriegsführung auf See vorgetragen wurde, sollte eine spannende Angelegenheit werden.

Nach vier anspruchsvollen Vorrundenmatches rückte das Münchner Team in die Ausscheidungsrunde vor, wo es sich im intensiven „Klassiker“ gegen die Humboldt-Universität zu Berlin durchsetzen konnte. Auch das Halbfinale stellte sich als spannendes Pleading dar, in dem sich die Münchner gegen ein starkes Passauer Team behaupteten. Im abschließenden packenden Finale gegen die Hertie School of Governance Berlin unter der Leitung des Präsidenten des Internationalen Seegerichtshofes Jin-Hyun Paik errang das Team der LMU dann den Gesamtsieg und Moritz Fleig gewann den Titel des “Best Oralist of the Final Round”.

Das nächste Ziel sind nun die International Rounds in Washington D.C. Anfang April. Dort werden die Münchner zusammen mit der Hertie School of Governance Berlin und der Uni Passau Deutschland repräsentieren. Das Team gratuliert den anderen Teams zu einem tollen Turnier und bedankt sich bei den Organisatoren für ein phänomenales Event.