Juristische Fakultät
print

Links und Funktionen
Sprachumschaltung

Navigationspfad


Inhaltsbereich

Wintersemester 2006/2007

Donnerstag,
23. November 2006

Dr. Nadine Klass
„Die Bestimmung des anwendbaren Rechts für die erste Inhaberschaft am Urheberrecht bei grenzüberschreitender Verwertung“

Der Vortrag behandelt das Urheberkollisionsrecht und dabei die Frage, nach welchem Recht der Urheber zu bestimmen ist, wenn das Werk beispielsweise weltweit verwertet wird. Da die Urheberschaft insbesondere bei Arbeitnehmerwerken und Filmwerken in den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich geregelt ist, erlangt die Frage nach dem anwendbaren Recht große praktische Bedeutung. Nach deutscher h.M. gilt insofern das Schutzlandprinzip, wonach das Recht des Staates für dessen Territorium Schutz beansprucht wird, Anwendung findet. Hierzu finden sich jedoch Gegenkonzepte (lex originis, lex loci delicti, lex fori). Damit stellt sich die Frage, welches Konzept "richtig" ist.
 

Montag,
11. Dezember 2006

Dr. Carsten Herresthal, LL.M. (Duke)
Die Privatrechtsgesellschaft in der Europäischen Integration

Die Idee der Privatrechtsgesellschaft (Böhm) und deutsche ordnungspolitische Grundgedanken leisteten einen substantiellen Beitrag zur Grundkonzeption der EG. Gleichwohl weist die Mehrzahl der jüngst gerade auch unter Bezug auf die Konzeption der Privatrechtgesellschaft kritisierten Einwirkungen in die nationale Rechtsordnung einen gemeinschaftsrechtlichen Hintergrund auf. Aus diesem Grund sollen die Aktualität der Privatrechtsgesellschaft als Konzeption und die Geltungsbedingungen in der integrierten Staatlichkeit in Blick genommen werden.
 

Neuer Termin:
Montag,
22. Januar 2007

Johannes Sedlmeier, LL.M. 
„Die unzureichende Arbeitsleistung“

Unzureichende Arbeitsleistung ist zwar ein allseits bekanntes und häufig auftretendes Problem. Beschäftigt man sich indes vertieft mit der Frage, wann sich ein Arbeitgeber von leistungsschwachen Mitarbeitern trennen kann, so zeigt sich, daß es bisher keine überzeugenden Konzepte gibt, wie die geschuldete Arbeitsleistung zu ermitteln ist. Nur wenn feststeht, was ein Arbeitnehmer leisten muß, kann jedoch festgestellt werden, wann seine Leistung unzureichend ist. Nach bislang überwiegender Ansicht begrenzt die individuelle Leistungsfähigkeit den Inhalt der Leistungspflicht. Die gegenteilige Auffassung will die Leistungspflicht allein nach objektiven Kriterien bestimmen. Ausgehend von diesen gegensätzlichen Positionen wird versucht, ein Konzept zur Bestimmung der geschuldeten Arbeitsleistung zu entwickeln.
 

Donnerstag,
1. Februar 2007

Christian Gomille
Zulässigkeit der Zwischenfeststellungsklage über die Nichtigeit des Ehevertrags im Scheidungsverbund

Die neuere Rechtsprechung, insbesondere diejenige des BGH, hat zu erheblichen Veränderungen bei der Inhaltskontrolle von Eheverträgen geführt. In der Praxis wirkt sich dies unter anderem dahingehend aus, daß die Zwischenfeststellungsklage über die Wirksamkeit/Unwirksamkeit des Ehevertrags als prozeßtaktische Maßnahme zunehmend an Bedeutung gewinnt. Zu klären gilt insoweit, ob bzw. wann eine solche Klage zulässigerweise erhoben werden kann.