Juristische Fakultät
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Bibliothek

des Leopold-Wenger-Instituts für Rechtsgeschichte, Bayerische und deutsche Rechtsgeschichte (Abteilung B) der Ludwig-Maximilians-Universität München

Standort:

Bibliothekssigel der Universitätsbibliothek: 0312

Adresse:

Leopold-Wenger-Institut
Abt. Bayerische und deutsche Rechtsgeschichte
Prof.-Huber-Platz 2
80539 München

  • Anreise und Lageplan zur juristischen Fakultät der LMU München
  • Pläne zu allen Bibliotheken der juristischen Fakultät [mehr]
  • Übersichtspläne der Bibliotheksräume des Leopold-Wenger-Instituts, Abt. B [mehr]
  • Eingang zur Bibliothek: Raum V226

Telefon:

+49 (0)89 / 2180 - 2703

E-Mail:

dorothea.herrmann@jura.uni-muenchen.de

Öffnungszeiten:

 

  • Die Bibliothek ist während der vorlesungsfreien Zeit,
    10. Februar bis 04. April 2014, grundsätzlich wie folgt geöffnet:
    Montag - Freitag
    11-15 Uhr.
  • Die Bibliothek ist während der Vorlesungszeit des Sommersemesters 2014,
    07. April - 12. Juli
    , grundsätzlich wie folgt geöffnet:
    Montag: 10 -18 Uhr
    Dienstag - Freitag: 9 - 18 Uhr
  • Die Bibliothek ist an folgenden gesetzlichen Feiertagen im SoSe 2014 geschlossen:
    18. - 21. April (Ostern); 1. Mai (Tag der Arbeit); 29. Mai (Christi Himmelfahrt);
    9. Juni (Pfingstmontag); 19. Juni (Fronleichnam)

Bitte beachten Sie, dass die Bibliothek im Sommersemester 2014
(7. April - 12. Juli) zu folgenden Zeiten belegt ist
:

Tag Zeit Veranstaltung Veranstalter Raum
Mo 14 - 16 c.t. Vorlesung
"Vertiefung Äußere Rechtsgeschichte I"
Dr. Müller V217
Di 18-20:30 c.t. Seminar "Gesetzgebung im Mittelalter" Prof. Lepsius V213
Mi 16 -18 c.t. Examinatorium Rechtsgeschichte Prof. Bürge,
Prof.Hermann, Prof.Lepsius
V217
Mi
21.5.   
ab 18 Uhr Netzwerk Jura München
(keine Bibliotheksarbeit möglich)
Prof. Hager V213
Do 8.5., 15.5., 22.5., 5.6 18-21 Uhr Seminar "Rechtshistorische Aspekte des Todes" Prof. Hermann V213
Fr 25.4. ab 15 Uhr Mitgliederversammlung der Gesellschaft für Bayerische Rechtsgeschichte (Bibliothek vollständig geschlossen) Prof. Hermann V213
Fr/Sa
23./24.5
ab 15 Uhr (am 24.5 ganztags) Blocksitzung: Seminar "Gesetzgebung im Mittelalter" Prof. Lepsius V213
Fr/Sa 27./28.6 12-18 Uhr (Sa: 9-13 Uhr) Blocksitzung: Seminar "Rechtshistorische Aspekte des Todes" Prof. Hermann V213

 

Bei Belegung von Raum V213  ist eine gleichzeitige Nutzung der Räume V217 und V222 nur mit Einschränkungen möglich.

Hinweis:
Raumnummer V213: großer Hauptraum 
Raumnummer V217: Raum hinten links 
Raumnummer V222: Raum hinten rechts

Leitung:

Dipl.-Bibl. (FH) Dorothea Herrmann

Studentische MitarbeiterInnen:

Sonja Heimrath
Dominik Hirler

Ausstattung:

Präsenzbibliothek (Übersichtsplan)

  • 70 Leseplätze
  • kostenfreie Buchscanner im Vorraum der Bibliothek (Raum V226 (neu) = 207 (alt))
    Hinweis: Es wird ein eigenes Speichermedium benötigt
  • Kopierer direkt vor der Bibliothek
    Hinweis: Es wird eine Kopierkarte benötigt, die Sie z. B. im Bereich der „Zentralen Aufsicht“ im 1. OG erwerben können
  • 2 Recherche-PCs in der Bibliothek,  2 PCs für Gäste in Zimmer V230
  • Readerprinter
  • Mikrofiche- und Mikrofilmlesegerät (Foliantenraum)

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1. Bestandsgeschichte
2. Sammelgebiete
3. Bestand und Systematik
4. Sonderbestände
5. Literaturerwerbung
6. Recherchemöglichkeiten am LWI, Abt. B


1. Bestandsgeschichte:

Der kriegsschadensbedingte völlige Neuaufbau bereits ab 1944 konnte sich u. a. auf die rechtshistorischen Bestände der ehemaligen 'Akademie für deutsches Recht' sowie verschiedener darin inkorporierter Bestände stützen. Das übliche Niveau der in der Nachkriegszeit möglichen Beschaffungen konnte weiterhin durch die Übernahme der Gelehrtenbibliotheken Karl von Amiras, Claudius Freiherr von Schwerins, Heinrich Mitteis' sowie später Peter Josef Keßlers deutlich übertroffen werden, so dass heute eine im universitären Bereich bemerkenswerte Fülle einschlägiger Quellen und Literatur dem Benutzer zur Verfügung gestellt werden kann.

2. Sammelgebiete:

sind die Bayerische und Deutsche Rechtsgeschichte, i.V.m.  gelehrtem Recht, sowie Kirchenrecht, vorgratianische Kanonistik, Frühmittelalter, insbesondere Leges-Forschung, Nordische Rechtsgeschichte, Arbeitsrechtsgeschichte, Naturrecht. Daneben muss eine Grundversorgung an geschichtswissenschaftlichen Werken und ein Minimum an Literatur der historischen Hilfswissenschaften und der Rechtsphilosophie vorgehalten werden.

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3. Bestand:

Der Bestand der Bibliothek umfasst insgesamt 47.400 Bände, 39 laufende Zeitschriften und ca. 40 laufende Serien, mehr als 8.000 Sonderdrucke/Separata, und ca. 250 mittelalterliche Handschriften auf Mikrofilm. Im Bestand enthalten sind u. a. ca. 1.500 Drucke aus der Zeit zwischen 1542 und 1800, fast 400 Handexemplare bzw. durchschossene Exemplare rechtshistorischer Werke, die von einem der oben genannten Gelehrten benutzt wurden, Dissertationen der Nachkriegszeit in Typoskript sowie eine Sammlung von mehr als 200 in der Zeit zwischen 1933 und 1945 angefertigten juristischen Dissertationen. Deutsch, Latein, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Schwedisch, Dänisch, Norwegisch und Niederländisch belegen als Literatur- und Quellensprachen (in abnehmender Häufigkeit) die europäische Orientierung des zur Verfügung stehenden Materials.
Bibliothekssystematik

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4. Sonderbestände:

  • Inkunabeln in Microficheform: (Unit 34–39 = law 1–6 aus: Incunabula law : the printing revolution in Europe, 1455–1500)
  • Legistik und Kanonistik, vornehmlich des 16.und 17. Jahrhunderts (in Kopie)
  • Sammlungen zur älteren Rechtsgeschichte (Raum V203 (neu) = 231b (alt), im Hause):
    Die rechtsarchäologische Bilder- 'Sammlung Karl von Amira' (Sichtung und Katalogisierung seit WS 1995/96 durch Frau Dr. Katrin Bayerle, geb. Kastl und Herrn Felix Müller, digitalisiert und mit Suchfunktionen versehen durch das Referat Digitale Bibliothek der BSB), sowie die 'Sammlung Karl Froelich', sind umfangreiche Sammlungen zur Rechtsgeschichte und -archäologie, sowie zu während des Krieges von Gemeinden des Deutschen Reichs ausgefüllten Fragebögen zum Bestand an Rechtsdenkmälern, deren Auswertung nach 1945 bislang unterblieb.
  • Bibliothek des Instituts für DDR-Recht (Raum V201 (neu) = 229 (alt), im Hause):
    Außergewöhnlich umfassend ist die im Hause befindliche Bibliothek des Instituts für DDR-Recht, von 1989-1990 aufgebaut, freundlicher Weise von der Kester-Haeusler-Stiftung 2006 schenkweise übereignet.Es handelt sich um ca. 3000 Bände. Benutzung auf Anfrage.
    Vollständiger Nachweis im Online-Katalog (Opac) der LMU)
  • Stephan-Kuttner Institute of Medieval Canon Law (Raum TU115-117 (neu) = 058/058A (alt) im Basement):
    Die Bibliothek des als „An-Institut“ eng mit der Rechtsgeschichtlichen Abteilung verbundenen Stephan Kuttner Institute of Medieval Canon Law ist auf Basis der  Gelehrtenbibliothek Kuttner entstanden, u.a. mit umfangreichen Separatabeständen. Hier sind auch ca. 850 meist kanonistische mittelalterliche Handschriften in Mirkofilm vorhanden. Die Sonderbestände sind jeweils nur nach Absprache und zum Teil nur eingeschränkt zugänglich.
    wichtige Recherchemöglichkeit: Walther Holtzmann Kartei (Dekretalen)

5. Literaturerwerbung:

6. Recherchemöglichkeiten

6.1 Recherchemöglichkeiten zum Bestand des LWI, Abt. B:

  • OPAC der UB der LMU München
    hier: Sigel 0312 = Leopold-Wenger-Institut für bayerische und deutsche Rechtsgeschichte
  • herkömmliche Recherchemöglichkeiten (eingepflegt bis Ende April 2009):
    - alphabetischer Zettelkatalog
    - Schlagwortzettelkatalog
    - Standortkatalog (z.T. als Ringbuch, Kladde oder Zettelkatalog) in Zimmer V209

6.2 Recherchehilfen zu Einzelbereichen der Bibliothek des LWI, Abt. B

 

Verantwortlich für den Inhalt: Dorothea Herrmann (Stand: August 2013)